Hitze-Karte Deutschland: Wie heiß ist es geworden?
Stand: Juli 2026 · Die Eiseule-Redaktion · Datenbasis: DWD
Zieh den Regler durch die Jahre und sieh selbst, wie sich die Hitze in Deutschland entwickelt hat – für jedes Bundesland. Alle Werte kommen aus den amtlichen Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes, ohne erfundene Zahlen.
Fahre über die Karte oder tippe ein Bundesland an.
Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), Climate Data Center (CDC) – Gebietsmittel der Bundesländer, Jahreswerte. Abruf 2026-07-01. Werte sind regionale Jahres-Gebietsmittel; Berlin nutzt „Brandenburg/Berlin“, Hamburg & Bremen „Niedersachsen/Hamburg/Bremen“ (DWD-Verbund).
Wie hat sich die Hitze in Deiner Stadt entwickelt?
→ Hitze in den 20 größten Städten DeutschlandsDiese Karte einbetten (kostenlos)
Du betreibst eine Website oder einen Blog? Bette die Karte gern ein – mit Quellenangabe zu eiseule.de. Einfach den Code kopieren:
Was die Karte zeigt
Drei Kennwerte lassen sich umschalten: Heiße Tage (Tageshöchsttemperatur ≥ 30 °C) und Sommertage (≥ 25 °C) jeweils seit 1951, sowie die Jahresmitteltemperatur seit 1881. Die Farbe eines Bundeslandes zeigt den Wert im gewählten Jahr; die Farbskala ist über alle Jahre fix, damit die Entwicklung direkt vergleichbar bleibt.
Der Trend ist eindeutig
Im Deutschland-Mittel ist die Jahrestemperatur seit 1881 um rund 2,7 °C gestiegen. Die Zahl der Heißen Tage hat sich seit den 1950er-Jahren mehr als vervierfacht. Regional gibt es klare Unterschiede: Der Südwesten (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz) und der Osten kommen auf die meisten Heißen Tage.
Was das für Dich bedeutet
Mehr Hitzetage heißt: Kühlen und Hitzeschutz werden vom Ausnahme- zum Regelfall. Wie viel Kühlleistung Dein Raum wirklich braucht, rechnest Du mit dem Kühllast-/BTU-Rechner aus – und was der Betrieb kostet, zeigt der Stromkosten-Rechner. Ohne Gerät hilft baulicher Hitzeschutz.
Methodik & Ehrlichkeit
Datenquelle ist der Deutsche Wetterdienst (Climate Data Center, Gebietsmittel der Bundesländer, Jahreswerte). Wir zeigen ausschließlich gemessene Werte – keine erfundenen Zahlen und keine spekulativen Vorhersagen. Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen erscheinen mit dem regionalen Verbund-Mittelwert des DWD (siehe FAQ).
Häufige Fragen
Woher stammen die Daten der Hitze-Karte?
Alle Werte stammen aus den offenen Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD, Climate Data Center) – den amtlichen Gebietsmitteln der Bundesländer als Jahreswerte. Wir erfinden keine Zahlen und keine Prognosen; die Karte zeigt ausschließlich gemessene Werte.
Was bedeuten „Heiße Tage“ und „Sommertage“?
Ein Heißer Tag ist ein Tag mit einer Tageshöchsttemperatur von mindestens 30 °C, ein Sommertag mindestens 25 °C. Beide sind offizielle DWD-Kenntage. Die Karte zeigt, wie viele solcher Tage eine Region im jeweiligen Jahr im Mittel hatte.
Warum haben Berlin, Hamburg und Bremen dieselben Werte wie ihre Nachbarn?
Der DWD veröffentlicht die Gebietsmittel für Verbundregionen: Berlin läuft unter „Brandenburg/Berlin“, Hamburg und Bremen unter „Niedersachsen/Hamburg/Bremen“. Diese Stadtstaaten übernehmen daher den regionalen Mittelwert ihres Verbunds.
Wie stark hat sich Deutschland erwärmt?
Die Jahresmitteltemperatur ist im Deutschland-Mittel von rund 7,3 °C (1881) auf etwa 10,0 °C (2025) gestiegen – rund +2,7 °C. Die Zahl der Heißen Tage hat sich von im Schnitt etwa 3 (1951) auf zuletzt über 12 pro Jahr mehr als vervierfacht.
Passt dazu
- Kühllast-/BTU-Rechner – die richtige Geräteleistung
- Stromkosten-Rechner – was Kühlen kostet
- Hitzeschutz ohne Gerät – Wohnung kühl halten