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Hitze-Karte Deutschland: Wie heiß ist es geworden?

Stand: Juli 2026 · Die Eiseule-Redaktion · Datenbasis: DWD

Zieh den Regler durch die Jahre und sieh selbst, wie sich die Hitze in Deutschland entwickelt hat – für jedes Bundesland. Alle Werte kommen aus den amtlichen Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes, ohne erfundene Zahlen.

Baden-Württemberg: 16,6 Tage/JahrBayern: 13,9 Tage/JahrBrandenburg: 10,9 Tage/JahrHessen: 12,5 Tage/JahrMecklenburg-Vorpommern: 5 Tage/JahrNiedersachsen: 6,9 Tage/JahrNordrhein-Westfalen: 9,3 Tage/JahrRheinland-Pfalz: 13,9 Tage/JahrSaarland: 15,8 Tage/JahrSachsen-Anhalt: 12,1 Tage/JahrSachsen: 11,4 Tage/JahrSchleswig-Holstein: 3,3 Tage/JahrThüringen: 11,3 Tage/JahrBerlin: 10,9 Tage/JahrBremen: 6,8 Tage/JahrHamburg: 6,8 Tage/Jahr
0 Tage/Jahr29,8 Tage/Jahr
Deutschland
11,1 Tage/Jahr
Heiße Tage (≥ 30 °C) · 2025
8,1 Tage/Jahr ggü. 1951

Fahre über die Karte oder tippe ein Bundesland an.

Deutschland gesamt11,1 Tage/Jahr
2025

Datenbasis: Deutscher Wetterdienst (DWD), Climate Data Center (CDC) – Gebietsmittel der Bundesländer, Jahreswerte. Abruf 2026-07-01. Werte sind regionale Jahres-Gebietsmittel; Berlin nutzt „Brandenburg/Berlin“, Hamburg & Bremen „Niedersachsen/Hamburg/Bremen“ (DWD-Verbund).

Wie hat sich die Hitze in Deiner Stadt entwickelt?

→ Hitze in den 20 größten Städten Deutschlands
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Was die Karte zeigt

Drei Kennwerte lassen sich umschalten: Heiße Tage (Tageshöchsttemperatur ≥ 30 °C) und Sommertage (≥ 25 °C) jeweils seit 1951, sowie die Jahresmitteltemperatur seit 1881. Die Farbe eines Bundeslandes zeigt den Wert im gewählten Jahr; die Farbskala ist über alle Jahre fix, damit die Entwicklung direkt vergleichbar bleibt.

Der Trend ist eindeutig

Im Deutschland-Mittel ist die Jahrestemperatur seit 1881 um rund 2,7 °C gestiegen. Die Zahl der Heißen Tage hat sich seit den 1950er-Jahren mehr als vervierfacht. Regional gibt es klare Unterschiede: Der Südwesten (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz) und der Osten kommen auf die meisten Heißen Tage.

Was das für Dich bedeutet

Mehr Hitzetage heißt: Kühlen und Hitzeschutz werden vom Ausnahme- zum Regelfall. Wie viel Kühlleistung Dein Raum wirklich braucht, rechnest Du mit dem Kühllast-/BTU-Rechner aus – und was der Betrieb kostet, zeigt der Stromkosten-Rechner. Ohne Gerät hilft baulicher Hitzeschutz.

Methodik & Ehrlichkeit

Datenquelle ist der Deutsche Wetterdienst (Climate Data Center, Gebietsmittel der Bundesländer, Jahreswerte). Wir zeigen ausschließlich gemessene Werte – keine erfundenen Zahlen und keine spekulativen Vorhersagen. Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen erscheinen mit dem regionalen Verbund-Mittelwert des DWD (siehe FAQ).

Häufige Fragen

Woher stammen die Daten der Hitze-Karte?

Alle Werte stammen aus den offenen Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD, Climate Data Center) – den amtlichen Gebietsmitteln der Bundesländer als Jahreswerte. Wir erfinden keine Zahlen und keine Prognosen; die Karte zeigt ausschließlich gemessene Werte.

Was bedeuten „Heiße Tage“ und „Sommertage“?

Ein Heißer Tag ist ein Tag mit einer Tageshöchsttemperatur von mindestens 30 °C, ein Sommertag mindestens 25 °C. Beide sind offizielle DWD-Kenntage. Die Karte zeigt, wie viele solcher Tage eine Region im jeweiligen Jahr im Mittel hatte.

Warum haben Berlin, Hamburg und Bremen dieselben Werte wie ihre Nachbarn?

Der DWD veröffentlicht die Gebietsmittel für Verbundregionen: Berlin läuft unter „Brandenburg/Berlin“, Hamburg und Bremen unter „Niedersachsen/Hamburg/Bremen“. Diese Stadtstaaten übernehmen daher den regionalen Mittelwert ihres Verbunds.

Wie stark hat sich Deutschland erwärmt?

Die Jahresmitteltemperatur ist im Deutschland-Mittel von rund 7,3 °C (1881) auf etwa 10,0 °C (2025) gestiegen – rund +2,7 °C. Die Zahl der Heißen Tage hat sich von im Schnitt etwa 3 (1951) auf zuletzt über 12 pro Jahr mehr als vervierfacht.

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